Der Herzschlag des Reggae – Offbeat Rhythmus
Der Reggae-Sound ist unverkennbar und lebt von seinem einzigartigen, entspannten Groove. Wenn du den Reggae Gitarre lernen möchtest, musst du zunächst ein grundlegendes Konzept verstehen: Den Offbeat. Das ist der pulsierende Herzschlag, der den Reggae so unverwechselbar macht. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du als Reggae Gitarre Anfänger die ersten Schritte machst und wie du deine Reggae Gitarre Anschlagtechnik verfeinerst, um einen authentischen Sound zu kreieren.
1. Die Grundlagen: Das Geheimnis des Off-beats – Reggae Gitarre Anfänger
Das Besondere an der Reggae-Gitarre ist, dass die Akkorde nicht auf den betonten Zählzeiten 1, 2, 3 und 4 gespielt werden. Stattdessen werden sie auf den unbetonten Zählzeiten, den sogenannten „und“-Zählzeiten, angeschlagen. Dies ist das typische Reggae Gitarre Strumming Pattern, das den charakteristischen „Skank“ oder „Chop“ erzeugt und den Groove vorantreibt.
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Um mit unsere Reggae Offbeat Übungen zu beginne, benötigen wir zwei einfache Akkorden: A-Moll (am 5. Bund) und G-Dur (am 3. Bund). Spiele die Akkorde in kurzen, fast perkussiven Stößen, immer auf den „und“-Zählzeiten. Konzentriere dich darauf, die Akkorde kurz anzuschlagen und die Saiten sofort wieder zu dämpfen, damit die Töne nicht zu lange nachklingen.

Um ein Gefühl für die „+“ zu bekommen, spiele zuerst eine Deadnote auf die Grundzählzeiten 1,2,3,4.

2. Vom Rhythmus zum Groove: Fortgeschrittene Techniken
Wenn du den grundlegenden Offbeat Übungen auf der Gitarre beherrschst, kannst du deinen Rhythmus noch weiter verfeinern. Eine häufig verwendete Technik ist das Spiel mit 16tel-Noten. Dies ist eine entscheidende Reggae Gitarre Anschlagtechnik und ermöglicht dir, den Rhythmus noch feiner zu gestalten und mehr Dynamik in dein Spiel zu bringen.


Reggae Gitarre Rhythmus abwechselnd +e und + Betonungen.

Für einen noch authentischeren Sound kannst du diese fortgeschrittenen Techniken ausprobieren, indem wir Rhythmus langsam ausdünnen, es werden nicht mehr durchgehend 16tel-Noten gespielt.

- Bassnoten hinzufügen: Schlage auf den Zählzeiten 1 und 3 zusätzlich die Grundtöne der Akkorde an. Dadurch imitierst du die Basslinie und verleihst deinem Rhythmus mehr Tiefe. Damit bringen wir unseren Reggae beim lernen an der Gitarre auf ein ganz neues Niveau.
- Perkussive Effekte: Erzeuge einen perkussiven Klang, indem du auf der Zählzeit 2 mit dem Daumen auf die Basssaiten schlägst. Das erzeugt einen Schlagzeug-ähnlichen Effekt, der dem Groove mehr Punch verleiht.
Diese gespielten Töne nennen sich Deadnotes. - Der „Shuffle“-Rhythmus: Im Reggae wird oft ein leichter „Shuffle“-Rhythmus verwendet. Dabei werden die 16tel-Noten nicht exakt gleich lang gespielt, sondern die erste Note wird etwas länger und die zweite etwas kürzer gespielt, was dem Rhythmus ein entspanntes, „schleppendes“ Gefühl gibt.

3. Übung macht den Meister
Das Reggae Gitarre lernen erfordert Geduld und viel Übung. Beginne langsam und verwende ein Metronom, um dein Timing zu festigen. Es ist entscheidend, dass du den Offbeat verinnerlichst, bevor du zu komplexeren Techniken übergehst. Sobald du dich mit den grundlegenden Reggae Offbeat Übungen auf der Gitarre wohlfühlst, kannst du die fortgeschrittenen Techniken nach und nach hinzufügen.
Denk daran: Im Reggae geht es mehr um das Gefühl und den Groove als um technische Perfektion. Viel Spaß beim Üben!

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